Die  Karoffeltraumgeschichte
(von Kevin, Klasse 3a)

Es war einmal ein großes Kartoffelfeld, auf dem sehr viele Kartoffelpflanzen standen. Diese Kartoffelpflanzen hatten viele viele Wurzeln unter der Erde. Jedoch an einer Wurzel hing ein Kartoffelmännlein. Es sagte: "Unter der Erde ist es gar nicht aufregend, hier hängen nur 153 Wurzeln und nur an fünfzehn von diesen Wurzeln hängen Kartoffeln. Noch nicht mal ein anderes Kartoffelmännleien wächst an dieser Kartoffelpflanze. Unter der ist es einfach doof! Das Karoffelmännlein riss die Wurzel, an der es hing, mir einem Ruck durch und grub sich als erste Kartoffel aus.
Es sagte zu sich selbst: "Mal sehen, was es so alles über der Erde zu sehen gibt." Und so wanderte das Kartoffelmännlein in den Wald.
Unterwegs hatte es allerdings ein paar Schwierigkeiten. Es traf auf einen  Bauernhof und lief, ganz ohne dass es es bemerkte, mitten in den Schweinestall. Die Schweine rochen es und fragten sich: "Was ist denn jetzt los? Seit wann kommt der Bauer denn schon um 1.00 Uhr um uns das Fressen zu geben?" Das größte Schwein, das schon über den Zaun gucken konnte, graunzte laut: "Ich kann ihn aber nirgends entdecken." Alle Schweine starrten missmutig auf das Stroh. Plötzlich rief ein kleines Schweinchen: "Da krabbelt ja eine Kartoffel!" Die anderen Schweine riefen: "Du träumst wohl!"
Erst jetzt bemerkte das Kartoffelmännlein, dass es in einem Schweinestall gelandet war und sofort lief es heraus. Es lief weiter und weiter.
Plötzlich stolperte es über eine Baumwurzel. Es fiel hin und kullerte einen Hügel hinunter.
Plötzlich machte es "buff". - Dem Karoffelmännlein war natürlich sehr schwindelig geworden, deshalb konnte es einen kkurzen Moment nichts sehen. Dann stellte es fest, dass es gegen eine Kaninchen gekullert war. Das Kaninchen fragte: "Was bist du denn ? Ich bin ein Kaninchen." "Toll, ich bin ein Kartoffelmännlein, jetzt habe ich endlich einen Freund, mit dem ich den ganzen Tag spielen kann. Wie kann ich dir nur danken, dass du mich angehalten hast?" "Nun," sagte der Hase, "ich wäre sehr froh, wenn ich dich zum Nachtisch fressen könnte. Das hätte ich gerne."
Das Kartoffelmännlein aber antwortete: "Du spinnst ja wohl, ich lasse mich doch nicht von einem Kaninchen zum Nachtisch verspeisen."
Der Hase gab dem Kartoffelmännlein einen kleinen Schubs, und hoppelte wieder weiter. Das aber traf unterwegs auf eine Ziege, ein Reh und einen Hirsch und es dachte: "Das sind bestimmt Freunde mit denen ich jeden Tag spielen kann." Aber auch diese Tiere wollten es genau wie der Hase nur fressen.
Als das Kartoffelmännlein endlich nicht mehr kullerte, stand es plötzlich vor einem kleinen goldenen Tor. Das Kartoffelmännlein las auf einem Schild: NUR FÜR KARTOFFELMÄNNLEIN!
Da hörte es Schritte. - Schnell lief es ins Gebüsch, denn es wusste, dass die Menschen die Kartoffelmännlein zu Spielen mit nach Hause nahmen.
Das Kartoffelmännlein hatte sich schon einmal vorgestellt, wie der Mensch über das Tor stolpern würde - aber was war das??????  Der Mensch hatte das Tor überhaupt nicht gesehen, er war einfach drüber gegangen.
Das Kartoffelmännlein stellte sich vor das Tor, das sich sofort öffnete.
Dort waren alle Kartoffelmännlein, die es auf der ganzen Erde gab. Und so fand das Kartoffelmännlein viele Freunde mit denen es glücklich und zufrieden lebte.

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