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Zunächst
hatten wir eine Führung im Cusanus –Hospital.
Nikolaus Cusanus, ein gelehrter Theologe und Kardinal, ließ es erbauen.
Er wurde 1401 im Stadtteil Kues geboren. Man sagt, dass er der berühmteste
Mann des Rheinlandes ist.
Die Kapelle, der Kreuzgang, der Innenhof und die Bibliothek, die zu den
kostbarsten Privatbibliotheken Deutschlands zählt, sind sehenswert.
Unsere Führerin Frau Servatius brauchte uns nicht mehr viel zu erklären,
denn wir wussten so viel.
Nach der Führung ging es über die Brücke ins Stadtteil
Bernkastel, das über 700 Jahre alt ist. Schon hier konnten wir die
beiden Wahrzeichen der Stadt erkennen: die Burg Landshut und den Michaelsturm.
Auf der Burg war einst der Trierer Erzbischof Boemund schwer krank. Eine
Sage erzählt, dass er jeden Tag ein Gläschen Bernkasteler Wein
trank und dadurch wieder gesund wurde. Deshalb nennt man die Weinlage
hinter der Burg den Bernkasteler Doktor und Bernkastel-Kues die Doktorstadt.
Auf dem Doktorweinbrunnen ist deshalb der Erzbischof Boemund zu sehen.
Nach unserer Wanderung erfrischten wir uns am Doktorweinbrunnen und hatten
hier viel Spaß.
Eine Sage erzählt, warum im
Bernkastel-Kueser Wappen ein Bär zu sehen ist. Deshalb findet man
auch in der Nähe des Marktplatzes den Bärenbrunnen.
Auf dem wunderschönen Marktplatz bestaunten wir das älteste
und bekannteste Fachwerkhaus, das Spitzhäuschen.
Auch den Pranger entdeckten wir.
Am Marktbrunnen steht auf einer schlanken Säule der Schutzpatron
der Stadt, der hl. Michael. Hier lässt sich gut rasten.
Durch das alte Stadttor, das Graacher Tor, ging es zur Wanderung durch
die Weinberge nach Traben – Trarbach. Immer wieder bewunderten wir
die tollen Ausblicke auf die Mosel.Auf der Spitze des Berges konnten wir
schön spielen. Gut erholt und gestärkt ging es weiter den Berg
runter nach Traben- Trarbach.
Mit dem Schiff fuhren wir zurück nach Bernkastel-Kues. Sehr interessant
für uns war die Schleuse in Zeltingen. Frau Raatz erklärte uns
viele Sachausdrücke wie Schleusenkammer, Wehr, Oberwasser, Unterwasser.
Nach einem erlebnisreichen Tag kehrten wir abends müde nach Bombogen
zurück. Wir stellten einstimmig fest: Es war ein toller Ausflug.
Angelina
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